Direktion Hannover

21. Juli 2010

Besuch beim Bürgermeister der Stadt Hannover

cimg0006_klein.JPGDie turnusmäßige Sitzung der Bezirksfrauengruppe fand dieses Mal im Bereich der Direktionsgruppe in Hannover statt. Und da ließ es sich der hiesige DG-Vorstand nicht nehmen, mit einer Überraschung aufzuwarten: einem Besuch im Rathaus der Landeshauptstadt Hannover.

Die Kolleginnen des geschäftsführenden Frauenvorstandes und Jürgen Stark als GBV-Mitglied Bezirk Bundespolizei staunten hier dann nicht schlecht, als sie vom 1. Bürgermeister und Ratsvorsitzenden Bernd Strauch empfangen wurden. Dieser führte die Gruppe dann in den großen Sitzungssaal und erläuterte Wissenswertes über die Stadt.

Es schloss sich eine Besichtigung historischer Stadtmodelle an, wo eine Rathausführerin eindrucksvoll die Stadtentwicklung Hannovers aufzeigte.

Das Besuchsprogramm endete mit einer Fahrt mit dem Schrägaufzug in die Rathauskuppel. Von hier oben hatte die Gruppe bei schönstem Sonnenschein einen tollen Rundumblick über die Stadt.

Jörg Krause

Foto:

Bernd Strauch (M) im Kreis der GdP-Kolleginnen und -Kollegen

25. Juni 2010

Sportler setzen Zeichen..

hier der Polizeichef von Göttingen. Leitender Polizeidirektor Thomas Rath

Impressionen vom GDP Kinderfest in Göttingen am 18.06.2010.

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14. Juni 2010

JETZT GEHT’S LOS!

klartext_logo_klein.pngUnter dem Motto “Klartext 2010″ sind vom 15. Juni bis zum 15. September alle Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, aufgerufen, sich zu ihrer Berufszufriedenheit zu äußern - und dabei “Klartext” zu reden!
Die GdP hat Prof. Dr. Gerd Strohmeier von der Technischen Universität Chemnitz beauftragt, eine unabhängige wissenschaftliche Studie über die Mitarbeiterzufriedenheit in der Bundespolizei zu erstellen und dazu alle GdP-Mitglieder zu befragen: Jedes Mitglied wird/wurde persönlich angeschrieben und erhält einen persönlichen Zugangscode zur Teilnahme auf der Internetseite http://www.klartext2010.de .
Dabei soll ein aktuelles und aussagekräftiges Stimmungsbild hinsichtlich der Berufszufriedenheit in der Bundespolizei gezeichnet und auf Probleme und Fehlentwicklungen, aber natürlich auch positive Aspekte aufmerksam gemacht werden. Auf dieser Grundlage ist es möglich, eine substanzielle Debatte in der Öffentlichkeit sowie auch in der Politik zu führen.

Hier der Aushang als .pdf Datei:  jetzt-geht-es-los-klartext-1.pdf

3. Mai 2010

Bericht über den Verlauf des dritten Delegiertentages

delegiertentag.pngDer dritte Tag begann mit einer launigen Rede von dem Ehrenmitglied der GdP Bezirk Bundespolizei Kollege Armin Hofschulte. Danach trat Stille und Nachdenklichkeit bei den Delegierten ein. Die Worte des Kollegen Bernhard Lohner trafen auf offene Ohren und vor allem in die Mitte des Herzens. “Zukunft menschlich gestalten” ein Leitantrag der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei wurde hier sehr offensichtlich für jeden zum Leben erweckt. Worum ging es?

In dem Bericht des Kollegen Lohner wurden die Tätigkeiten der Organisation “Lachen Helfen e.V.” dargestellt.  Die Kinder in Afghanistan haben das Lachen aufgrund der kriegsähnlichen Umstände in dem Land verloren. Lachen Helfen e.V. hat es sich zur Aufgabe gestellt auf unkonventionellen Wege Einrichtungen - wie z.B. Schulen - zu errichten und so ein Stück Humanität zu leisten.

Ein Kollege der Bundespolizei verlor sein Leben bei dem Einsatz in Afghanistan.

Wenn nicht das alleine schon eine Betroffenheit bei den Delegierten auslöste, so die sehr emotional vorgetragene Rede des Kollegen Lohner über die Verhältnisse in Afghanistan. “Lachen und Helfen e.V”.  bittet alle Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei  um einen kleinen Beitrag. Dieser wichtige Beitrag sollte sich wiederfinden in einer 1-Euro-Spende pro Jahr. Der Bitte des Vorsitzenden Josef Scheuring diese Aktion zu unterstützen und den GBV zu beauftragen,  die rechtlichen Modalitäten abzuklären, wurde einstimmig durch die Delegierten gefolgt. Über das weitere Verfahren werden wir berichten.

Unter dem Eindruck des Vortrages entschlossen sich die Delegierten zu einer Spontansammlung zugunsten von “Lachen Helfen e.V”.  Das gute Ergebnis der Sammlung aller Delegierten von € 1.823,02 wurde unter dem Applaus der Delegierten einstimmig auf € 2.000,00 erhöht.

“In Kriegsgebieten haben wir nichts zu suchen.” Dieses Statement eines Delegierten passte zu dem nachfolgenden Antrag.

“Der Bezirk Bundespolizei wird gebeten, keine Entsendung von Personal der Bundespolizei in das Ausland mehr zuzulassen, wenn kein Frieden in der Entsenderegion herrscht. Weiterhin wird der Bezirk Bundespolizei darum ersucht,  das bereits entsendete Personal zurück beordern zu lassen, wenn kein Frieden besteht.”

Diesem Antrag wurde einstimmig gefolgt. Damit geht ein klares Signal von dem 4. Delegiertentag aus; welches nunmehr in den personalrätlichen Vertretungen und politischen Ebenen umzusetzen ist.

Alle Anträge an den Delegiertentag können in Gänze bei den jeweiligen Kreisgruppenvorsitzenden eingesehen werden. Wir bitten Euch dieses Angebot rege anzunehmen und kommen gerne mit jedem Mitglied über den Verlauf und die Einzelergebnisse des 4. Delegiertentages ins Gespräch.

Es war ein guter Delegiertentag, so schloss der Vorsitzende des Bezirk Bundespolizei Kollege Josef Scheuring den 4. Delegiertentag. Es war eine gute Zeit, es waren gute Beschlüsse, aber nur, weil die Gewerkschaft der Polizei Euch / Sie als Mitglied hat. Vielen Dank allen für diese Zusammenarbeit. Wie sagte unser Jupp, es macht Spaß, für Euch zu arbeiten!

Dem ist vom Direktionsgruppenvorstand auch nichts mehr hinzuzufügen, außer ein herzliches Danke an jedes einzelne Mitglied. 

Das Bild zeigt die Teilnehmer Direktionsgruppe Hannover am 4. Delegiertentag der GdP Bezirk Bundespolizei

gruppe2.jpgv.l.n.r.
vordere Reihe: Jörg Krause, Martin Schilff, Carmen Kastner, Chris Kurpiers, Karsten Kube
mittlere Reihe: Lothar Kähne, Friedrich Müller, Mario Märgner, Bernd Katurbe
hintere Reihe: Bernd Starzinski, Bernd Heiseke-Kiefer, Kai Abeln, Heinz-Dieter Brunjes, Sven Boberg, Udo Glinke

Mit kollegialen Grüßen
Sven Boberg
Pressesprecher
Gewerkschaft der Polizei
Direktionsgruppe Hannover

29. April 2010

Bericht über den Verlauf des zweiten Delegiertentages

delegiertentag.pngDie Delegierten des 4. Ordentlichen Delegiertentages des GdP-Bezirk Bundespolizei haben ihre Arbeit fortgesetzt.  Die vielfältigen Anträge der Direktionsgruppen sahen sich einer eingehenden Diskussion unterworfen. Keinerlei Diskussionsbedarf gab es über die Annahme der zwei Leitanträge

“Zukunft menschlich gestalten”

“Kontroll-, Fahndungs- und Ermittlungsdienste im Zoll jetzt zur Bundesfinanzpolizei entwickeln”

welche auch in gesamten Wortlaut unter
http://www.gdpbundespolizei.de/delegiertentag-2010

zu finden sind. Diese wurden einstimmig angenommen und zeigen auf, wofür die Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei steht. Für jeden Beschäftigten in der Bundespolizei wird dadurch verdeutlicht, was in der nächsten Zeit unsere gewerkschaftliche Arbeit beinhaltet.

Die zahlreich geladenen Gäste wurden durch Kollegen Jörg Radek begrüßt.  Besonderes Gehör fand der Redebeitrag des Herrn Staatssekretär im Bundesministerium des Innern - Herr Dr. Ole Schröder. Dieser begrüßte die Arbeit der Gewerkschaften. Die Frage der Bündelung von Zuständigkeiten der BPOL, BAG und Bundesfinanzpolizei solle die Kommission um Herrn Dr. Werthebach für eine Optimierung der Aufgabenwahrnehmung als Aufgabe verstehen. Hierbei sollten die Schnittstellen der Behörden erkannt werden. Einen besonderen Dank richtete Herr Schröder an die Vertreter des HPR und BPR, welche die Gegebenheiten in Afghanistan vor Ort feststellen wollen. Die Neuorganisation sei kein Selbstzweck. Diese würde mehr Polizei auf die Straße bringen. Bei dieser Aussage konnte sich kein Delegierter eines Lächelns entziehen. Die Reaktion des Herrn Schröder mit den Worten ” Das wurde mir so aufgeschrieben” wurde mit einem großen Applaus der Delegierten bedacht.

Der Vorsitzende Kollege Josef Scheuring nahm prompt Stellung zu dem Redebeitrag und forderte die politische Führung auf miteinander zu reden. Die Gewerkschaft der Polizei - Bezirk Bundespolizei - hätte gute Lösungsvorschläge für die Probleme der Bundespolizei. Man könne diese nehmen oder aber wenn die politische Führung bessere hätte auch diese. In der Hauptsache gehe es um die Problemlösung, nicht um Machtausübung.

Das Grusswort des Stadtrates Herr Wolfgang Grader für die Stadt Bamberg, ein Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Kruip, Grußworte der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien ergänzten den Festakt im Rahmen des Delegiertentages. Konrad Freiberg, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei machte den Delegierten Mut zum weiteren Handeln im Sinne unserer Leitanträge. Die nunmehr 19516 Mitglieder  seien ein deutliches Signal für eine starke Gewerkschaft, die sich auch in der politischen Ebene zum Wohl der Beschäftigten der Bundespolizei einsetzt.

Deutliche Worte wurden durch alle Funktionsträger der Gewerkschaft der Polizei betreffend dem Einsatz in Afghanistan gefunden. Jörg Radek forderte die politischen Vertreter auf, sich ein Mandat - wie beim Einsatz der Bundeswehr üblich - zu beschaffen. Die Beschäftigten der Bundespolizei stehen für friedenssichernde  Maßnahmen zur Verfügung, nicht mehr und nicht weniger.

Der heutige Tag wurde dann mit der Verleihung des Ehrenpreises der GdP an den Kollegen Heinz Dieter Brunjes und die Verleihung von Ehrenpreisen an ausscheidende Mitglieder aus Gremien des GdP-Bezirks Bundespolizei fortgesetzt. Dem Dank für die geleistete Arbeit schliesst sich gerne und sehr herzlich die Direktionsgruppe Hannover an.

Das Schlusswort sprach der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei Josef Scheuring und wies nochmalig daraufhin, dass Lösungsvorschläge vorliegen würden. Kollege Scheuring lud den anwesenden Präsidenten der Bundespolizei Herrn Seeger ein, diese Probleme gemeinsam zu lösen.

Mit kollegialen Grüßen

Sven Boberg

Pressesprecher
Gewerkschaft der Polizei
Direktionsgruppe Hannover

Bericht über den Verlauf des ersten Delegiertentages

delegiertentag.pngDie Delegierten des 4. Ordentlichen Delegiertentages des GdP-Bezirk Bundespolizei haben ihre Arbeit aufgenommen. Nach der Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichtes und der Entlastung des Vorstandes wurden die notwendigen Wahlen durchgeführt. 

Mit einer beeindruckenden Stimmenmehrheit wurde Kollege Josef Scheuring wiederholt zum Vorsitzenden des GdP-Bezirk Bundespolizei gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende standen Kollege Sven Hüber, Jörg Radek, Karlfred Hofgesang und Rüdiger Maas zur Wahl, wobei alle für dieses Amt gewählt worden sind.  Für die finanziellen Geschicke wurde als Kassierer der Kollege Johann Meyer wiederholt als Kassierer gewählt, welcher im vorherigen Kassenbericht eindrucksvoll einen doch nur mit Zahlen, Daten und Fakten gefüllten Bericht mit einer ihm eigenen Vortragsweise zum Leben erweckte. Ihm zur Seite wurde Kollege Klaus Borghorst als stellvertretender Kassierer gestellt und durch die Delegierten gewählt. Als Schriftführer des GdP-Bezirk Bundespolizei - Geschäftsführenden Bezirksvorstand (GBV) - wurde unser Kollege Martin Schilff durch den Delegiertentag bestätigt. Jürgen Stark als Mitglied im GBV und Frank Buckenhofer als Beisitzer Zoll komplettierten dann die Wahl zum GBV.

Die Wahlen der Kassenprüfer, den Mitgliedern des Kontrollausschusses, die Mandatsdelegierte für den Bundeskongress mit 28 Mandatsdelegierten und die Bestätigung der Zusammensetzung der Tarifkommission des Bezirk Bundespolizei schlossen sich an und es konnte dem jeweiligen Vorschlag des GBV nachgekommen werden. Als Bezirksredakteur wurde Kollege Martin Schmitt durch die Delegierten benannt.

Der Vorstand der Direktionsgruppe Hannover gratuliert dem neugewählten GBV und allen Funktionsträgern herzlich zu Ihrer Wiederwahl und wünscht allen viel Erfolg und Kraft für die vor uns allen liegenden Aufgaben.

Prof. Dr. Strohmeier von der Technischen Universität Chemnitz stellte den Delegierten die wissenschaftliche Untersuchung zur Berufszufriedenheit in der Bundespolizei vor. Diese wird in wenigen Monaten unter Beteiligung aller Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei - Bezirk Bundespolizei - durchgeführt.

Schon jetzt bitten wir alle Kolleginnen und Kollegen um rege Beteiligung an dieser Untersuchung. Um ein repräsentatives Bild zeichnen zu können, ist eine größtmögliche Beteiligung erforderlich.

Wir werden Euch weiterhin über wichtige Entscheidungen aus Bamberg unterrichten.

Mit kollegialen Grüßen
Sven Boberg
Pressesprecher
Gewerkschaft der Polizei
Direktionsgruppe Hannover

9. April 2010

Zwei alte Kämpen sind pensioniert

volker_bruno.jpgAnlässlich der letzten GPR-Sitzung in der Direktion Hannover verabschiedete das Plenum zwei alte Kämpen (alter Begriff für Krieger und Kämpfer) aus seinen Reihen. Die Kollegen Volker Semlyanikin und „Bruno“ Brunjes sind seit Anfang März im wohlverdienten Ruhestand. Jetzt hatte es endlich geklappt, eine Lücke im randvollen Pensionärskalender zu finden und sie zu einer Feierstunde einzuladen.

Und man hatte sich etwas ausgedacht: so wurde beiden ein Buch über die Landeshauptstadt, versehen mit einer persönlichen Widmung des hannoverschen Bürgermeisters, überreicht. Volkers Vorliebe zum Lesen rundete ein weiteres Buchgeschenk ab und Bruno freute sich über etliche neue Briefmarken für seine Sammlung. Dieses alles nett drapiert in einem prall gefüllten Präsentkorb sorgte dann doch für eine gelungene Überraschung.

 

Allein die Zeiträume zu beschreiben, wo überall diese Kollegen in den diversen Personalvertretungen der Bundespolizei erfolgreich tätig waren, hätte diese Veranstaltung sicher gesprengt. So beschränkte sich der Kollege Jörg Krause auf den Dank der hiesigen Personalratsmitglieder und Gewerkschafter für die geleistete Arbeit, bevor es dann an die „Vernichtung“ eines kalt/warmen italienischen Buffets ging.

 

Auch blieb an diesem Abend Zeit für etliche Geschichten und Anekdoten aus der langjährigen Berufszeit, für die der GPR und der extra aus Potsdam angereiste BPR-Vorsitzende, Kollege Martin Schilff, ein dankbares Publikum bildete.

 

Seitens der hannoverschen Personalvertretungen und der GdP-Direktionsgruppe Hannover wünschen wir beiden Kollegen noch viel Spass und Freude an ihrem (Un-) Ruhestand.

 

 

Jörg Krause 

8. April 2010

Pressemeldung der GdP-Bezirk Bundespolizei:


gdp2.jpgBerlin/Hilden, den 5. April 2010: Die Beschäftigten der Bundespolizei sind durch Arbeitsbelastung und unakzeptable innere Zustände derart überlastet, dass sie durch ihre Arbeit zunehmend ausgebrannt sind. Das hat die Hochschule Magdeburg - Stendal im Rahmen eines Forschungsprojektes in der Zeit von April 2006 bis September 2009 festgestellt und in ihrem Ergebnisbericht im September 2009 vorgelegt. Die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei sind dabei deutlich höher belastet als die im Rahmen der Studie ebenfalls untersuchten Beschäftigten der Polizeien der Länder.

Im Unterschied zu den Polizeien der Länder hat sich auch  der innere Zustand der Bundespolizei zwischen der ersten Erhebung im Jahr 2006 und einer zweiten Befragung im Jahr 2008 noch einmal deutlich verschlechtert. Inzwischen berichtet jede zweite Einsatzkraft, stark ausgebrannt zu sein. Dieser Wert ist nahezu doppelt so hoch wie bei der Befragung 2006. Der Bericht stellt weiter fest, dass die Hälfte der Bundespolizisten innerlich unruhig und unausgeglichen, jeder Dritte kaum körperlich belastbar ist.

“Dieser innere Zustand der Bundespolizei, auf den auch wir immer wieder hingewiesen haben, ist fraglos dramatisch. Tausende Kolleginnen und Kollegen haben daraus bereits heute Gesundheitsschädigungen erlitten und an den Folgen der Missstände in der Bundespolizei auch körperlich zu leiden. Die Zahl der Betroffenen nimmt nach allen uns vorliegenden Rückmeldungen weiter zu. Das auch für die Beschäftigten der Bundespolizei gesetzlich geschützte Rechtsgut des körperlichen Wohls des Menschen wird fraglos verletzt. Nachdem das jetzt auch wissenschaftlich festgestellt ist, müssen der Bundesminister des Innern und die Verantwortlichen in der Bundespolizei schon aus strafrechtlichen Gründen sofort handeln”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, in Berlin.  “Dabei müssen alle dienstlichen Überlastungen sofort abgebaut, zerstörtes Vertrauen durch glaubwürdiges Handeln - auch durch die Umkehr falscher Entscheidungen - wieder aufgebaut und die Führungs- und Verantwortungskultur im ministeriellen und im polizeilichen Bereich der Bundespolizei offen und transparent überprüft werden. Wir wollen jetzt wissen, wer für diese Entwicklung im Kern verantwortlich ist. Nur dann wird sich auch wirklich etwas in der Bundespolizei ändern”, so Scheuring.

 

Mit besten Grüßen
der Bezirksvorstand

19. März 2010

BEM-Infoveranstaltung in Hamburg

 

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Am 18. März 2010, führte der Gesamtpersonalrat der BPOLD Hannover, initiiert durch den stv. Vorsitzenden und GdP-Vorstandsmitglied Kollege Dieter Lazarus, in Zusammenarbeit mit der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) eine Informationsveranstaltung zum Thema „Betriebliches Eingliederungsmanagement und seine Umsetzung“ in der Liegenschaft Jenfeld durch. Eingeladen waren zu dieser Veranstaltung Vertreter aus dem Personalsachbereich der BPOLD Hannover, Inspektionsleiter oder deren Vertreter, Vorsitzende von örtlichen Personalvertretungen, Gleichstellungsbeauftragte und die Schwerbehindertenvertreter.

 

Der geladene Referent, Herr Otto-Albrecht, ist Mitarbeiter der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), die in Kooperation mit den Unternehmensverbänden die Beratungsinitiative Hamburg (BIHA) ins Leben gerufen hat. Er berät Unternehmen bei der Einführung des betrieblichen Eingliederungsmanagements und ist somit täglich mit der Materie betraut.

 

Herr Otto-Albrecht brachte den Anwesenden das Thema mittels visueller Präsentation und  einschlägigen mündlichen Beispielfällen und Interpretationen näher. Aus Sicht der Teilnehmer wurde das Thema von ihm hervorragend vorgestellt. Gleichzeitig konnten viele Fragen beantwortet und schon Lösungsansätze gefunden werden.

 

Im Anschluss stellte dann der Personalchef der BPOLD Hannover, Herr Walter Dörfler,  die angestrebte Vorgehensweise der Bundespolizeidirektion bis zur Umsetzung der Dienstvereinbarung aus Berlin dar. Hierbei konnten viele dienstliche Fragen erläutert und Verfahrensweisen diskutiert werden.

 

Zum Schluss sei darauf hinweisen, dass in Zeiten des demographischen und arbeitsweltlichen Wandels die betriebliche Prävention einen immer größeren Stellenwert bekommt. Unsere Beschäftigten werden nicht jünger. Nehmen wir nur den Altersdurchschnitt in den einzelnen Inspektionen, die bei ca. 47 Jahren liegt. In 5 Jahren hat sich dieses Durchschnittsalter dann auf 52 Jahren erhöht!

 

Mit dem Alter steigt logischerweise auch das Risiko von gesundheitlichen Problemen, Krankheiten und Behinderungen. Je länger aber jemand durch Krankheit am Arbeitsplatz ausfällt, desto größer ist die Gefahr, ganz aus dem Erwerbsleben ausscheiden zu müssen.

 

Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig darum zu kümmern, dass die Leistungsfähigkeit von Beschäftigten - auch, aber nicht nur im Alter - erhalten bleibt. Es muss dafür gesorgt werden, dass sich chronische Krankheiten nicht verschlimmern, dass keine Behinderungen entstehen und sich gesundheitliche Störungen, die auch im Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen stehen können, nicht zu ernsthaften Erkrankungen ausweiten.

 

Das ist unser aller Aufgabe und daran arbeiten wir gemeinsam.

 

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15. März 2010

Süddeutsche Zeitung berichtet über fehlende Polizisten bei der Bundespolizei

Hier ein interessanter Bericht aus der Süddeutschen Zeitung. Thematisiert wird hier die fehlende Präsenz der Bundespolizei an Bahnhöfen und in den Zügen. Der Bundesrechnungshof stellt fest: Die Bundespolizei müsse besser organisiert werden.

Hier der Bericht zum Nachlesen:

süddeutsche-zeitung.pdf

Mit freundlichen Grüßen

Euer GDP Team der Direktiongruppe Hannover

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